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Münchensteinerstrasse 274
4053 Basel
Schweiz

Basso-Continuo-Gruppe8 Musiker, über 12 verschiedene Bass-Instrumente, flexible Besetzung, Programme mit Gastsolisten, Zusammenarbeit mit anderen Ensembles, szenische Projekte, Forschung. 

Masako Art, Harfe

Masako Art, geboren in Kyoto, begann mit dem Harfenspiel nach langjährigen Klavierstudien. Nach ihrem Studium an der Universität und Unterricht in historischer Harfe bei William Taylor in Schottland widmete sie sich bei Crawford Young und Heidrun Rosenzweig an der Schola Cantorum Basiliensis der Musik des Mittelalters und der Renaissance. Sie erlangte das Diplom an der Schola Cantorum mit der Barockharfe und schloss das Studium 2009 bei Mara Galassi an der Scuola Civica in Mailand ab. Als Continuospielerin sowie Solistin spielte Masako mit René Jacobs, Andrea Marcon, Peter Tilling und Jean-Claude Malgoire in Berlin, Wien, Innsbruck, Basel, Stuttgart, München und Paris. Sie wirkte in Barockorchestern und Ensembles wie Concerto Vocale, Grand Ecurie et Chambre de Roi, L'arpa Festante, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik, La Cetra, Capriccio Basel, Virtuosi delle Muse, Ferrara Ensemble, sowie in diversen Kammerensembles mit. Sie hat bei zahlreichen CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen mitgewirkt. Seit 2008 unterrichtet sie an der Musikhochschule Luzern. In 2014 hat sie in der Uraufführung der Kammeroper von Hector Parra "Das geopferte Leben" an der Münchner Biennale mit dem Freiburger Barockorchester und Ensemble Recherche mitgewirkt.

Ihr Repertoire umfasst obligate Harfenliteratur wie Monteverdis L'Orfeo, Händels Giulio Cesare, Saul und Esther, und Glucks Orfeo ed Euridice, sowie die Werke von italienischen (Monteverdi, Frescobaldi, Mayone, Trabaci, Stradella, d'India, Carissimi, Caccini, usw.), deutschen (Froberger, Schütz, Schein, Telemann usw.) und englischen (Purcell, Dowland, Lawes, John Parry, Händel usw.) Komponisten in Solo- und Kammerbesetzungen.

Sie ist auch erfahren in Musik aus dem 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert: Von Trecento bis Frottola, Machaut bis Agricola, sowie deren zeitgenössische Tasteninstrument-Intabulationen.